Linktipp: Plagiatsfall in der Self-Publisher-Szene

Meistens beschäftigen wir uns hier mit Plagiatsfällen im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Arbeiten, wie bspw. Doktorarbeiten. Wir haben aber auch schon über Produkt-Plagiate, iPhone-Plagiate aus China und Plagiate in der Musik berichtet.

In ganz vielen Bereichen sind Produktfälschungen ein großes Problem. Auch bei der Veröffentlichung von Texten gibt es immer mal wieder Streitigkeiten, bei denen es ums „Abschreiben“ geht. Manchmal sind das wirklich starke Vorwürfe und manchmal geht es um Kleinigkeiten. Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit, das auch medial einige Wellen geschlagen hat, waren die Plagiatsvorwürfe von Nassim Taleb gegen Rolf Dobelli („Die Kunst des klaren Denkens“). Eigentlich verband beide eine langjährige Freundschaft und trotzdem endete die ganze Sache in einem bösen, auch öffentlichen Streit.

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7.400.000$ für ein Plagiat

Zur Abwechslung geht es dieses Mal nicht um Plagiate im Zusammenhang mit Doktorarbeiten oder ähnlichem, nein – diesmal geht es um ein Plagiat in der Musik. Auch in diesem Bereich gibt es hin und wieder Vorwürfe gegen einen Musiker, ein bestimmter Song sei abgekupfert. Da hat es schon Musiker aus den verschiedensten Genres erwischt, z.B. Kate Perry, Helene Fischer, Cro, Bushido (der ja auch verurteilt wurde). Nicht immer läuft es auf ein Gerichtsurteil hinaus, manchmal gibt es auch einen Vergleich davor oder die Künstler, deren Song kopiert oder als offensichtliche Vorlage verwendet wurde, lassen es auf sich beruhen.

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Der Preis für das dreisteste Plagiat geht an…

Seit 1977 verleiht der Verein „Aktion Plagiarius e.V.“ den Negativpreis an Hersteller und Händler besonders dreister Produktfälschungen. Der Plagiarius ist für Hersteller/Händler das, was die „Goldene Himbeere“ für Schauspieler ist. Die goldene Himbeere wird immer am Tag vor der Oscar-Verleihung vergeben und da die Oscars heute Abend verliehen werden, sind die Himbeeren schon verteilt. Wobei man dazusagen muss, dass die Folgen für einen damit ausgezeichneten Schauspieler wahrscheinlich nicht so weitreichend sind, wie für den ausgezeichneten Hersteller oder Händler. Die Preise selbst sind natürlich für komplett unterschiedliche (Nicht-) Leistungen, aber trotzdem sind beide Auszeichnungen in ihrem jeweiligen Bereich gefürchtet.
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Lesetipp: Schavangate

Der Fall Schavan scheint abgeschlossen zu sein, dennoch gibt es auf „Causa Schavan“ zurzeit eine kleine Serie von Artikeln zur Plagiatsaffäre unserer ehemaligen Bildungsministerin Annette Schavan. Jeder Artikel widmet sich einem Bereich oder Abschnitt rund um die Doktorarbeit, die Ministerin, die Gutacht, die Uni, die Plagiate, etc.

Unter dem Hashtag #schavangate kann man es verfolgen. Im Blog findet man es derzeit am besten über die Startseite. Im Nachhinein ist es doch nochmal interessant, wie sich da manche Teilchen zu einem schönen Puzzle zusammenfügen. Viel Spaß dabei!

Schavan bleibt ohne Doktortitel

Heute wurde Annette Schavans Klage gegen den Entzug ihres Doktortitels verhandelt. Nach dem Entzug des Doktortitels durch die Heinrich-Heine-Universität zu Beginn des vergangenen Jahres hatte Schavan gegen den Entzug geklagt. Nun bestätigte das Gericht, die Entscheidung der Universität und stellte fest, dass Schavan getäuscht habe und zumindest „bedingt vorsätzlich gehandelt“ habe.

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Guttenberg ist zurück im Fernsehen

Heute Abend um 20:15 Uhr läuft auf Sat1 die Guttenberg-Satire „Der Minister“. Ehrlicherweise muss erwähnt werden, dass der Minister im Film nicht zu Guttenberg, sondern zu Donnersberg. Wir sind gespannt, schließlich entstand der Film aus einer Wette heraus, bei der es darum ging, ob sich jemand getrauen würde solch eine Satire zu verfilmen.

Wer steckt hinter Schavanplag?

Eines vorneweg: Dieser Artikel birgt keine Antwort auf die Frage, wer hinter dem Blog Schavanplag steckt, das die Plagiatsvorwürfe gegenüber Annette Schavan öffentlich machte und damit ihren Rücktritt aufgrund der Plagiatsaffäre einleitete. Dennoch wurde in der letzten Zeit immer wieder gemutmaßt, wer der Initiator sei und sogar die großen Medien scheinen schlecht zu recherchieren. Es geht nicht darum, klarzustellen, wer hinter Schavanplag steckt, sondern vielmehr darum, auf offensichtlich falsche Informationen und mangelnde Recherche der „Großen“ hinzuweisen.

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