Von der Leyen behält ihren Doktortitel

Lange musste Ursula von der Leyen zittern – auch wenn sie das selbst bestimmt nicht zugegeben hat. Heute hat der Senat der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entschieden, dass Ursula von der Leyen ihren Doktortitel behalten darf.

Ende September des vergangenen Jahres wurden Plagiatsvorwürfe in Zusammenhang mit ihrer Doktorarbeit öffentlich. Von der Leyen wies die Plagiatsvorwürfe im Vroniplag-Wiki damals sehr entschlossen zurück.

Nach den öffentlich gewordenen Plagiatsvorwürfen hatte auch von der Leyen selbst um eine entsprechende Untersuchung ihrer Doktorarbeit durch die Universität gebeten. Die heute veröffentlichte Pressemitteilung der MHH erläutert, was in den vergangenen Monaten passiert ist, wer die Dissertation untersucht hat und welches Ergebnis am Ende steht.

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Guttenberg ist zurück im Fernsehen

Heute Abend um 20:15 Uhr läuft auf Sat1 die Guttenberg-Satire „Der Minister“. Ehrlicherweise muss erwähnt werden, dass der Minister im Film nicht zu Guttenberg, sondern zu Donnersberg. Wir sind gespannt, schließlich entstand der Film aus einer Wette heraus, bei der es darum ging, ob sich jemand getrauen würde solch eine Satire zu verfilmen.

Guttenberg: kein Comeback 2013

Der Spiegel und der Focus melden heute morgen auf ihren Webseiten, dass Guttenberg sich 2013 nicht um ein Mandat bewerben werde und somit auch vorerst kein Comeback in der Politik Deutschlands plane. Guttenberg stellte dies in einem öffentlichen Brief an die CSU klar. Dabei deutete doch zuletzt vieles darauf hin, dass Guttenberg am Comeback arbeitete. Zuerst seine Mitbestimmung zur Veröffentlichung der Neuigkeiten im Zusammenhang mit den eingestellten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, danach die Veröffentlichung des Interview-Buches und kürzlich die Ernennung Guttenbergs zum EU-Berater für eine freies Internet.

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Guttenberg als Kämpfer für ein freies Internet?

Gestern war es das Top-Thema in der hiesigen Medienlandschaft: Guttenbergs Comeback als Berater der EU-Kommission. Die niederländische EU-Kommissarin Neelie Kroes stellt unseren ehemaligen Verteidigungsminister als Berater ein. Guttenberg selbst stellte in der Pressekonferenz klar, dass dies kein politisches Comeback sei und dass er (vorerst) nicht nach Deutschland zurückkehren werde. So ganz glauben möchte man das dem Freiherrn allerdings nicht. Zu genau geplant scheint seine ganze PR-Kampagne, die mit der Verkündung zur Einstellung des Verfahrens gegen Guttenberg startete und scheinbar in der Veröffentlichung des Interview-Buches gipfelte. Nun setzt er dem ganzen noch die Krone auf, indem er als Berater für eine Sache engagieren wird, die ihm letztendlich einen ordentlichen Karriereknick beschert hat – die Meinungsfreiheit im Internet.

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Anne Will: Guttenbergs Comeback – vorerst gescheitert?

Um 22:45 Uhr läuft heute, am 30.11.2011 in der ARD die Talk-Sendung Anne Will mit dem Thema „Guttenbergs Comeback – vorerst gescheitert?“. Das dürfte eine interessante Diskussion werden, nachdem Guttenberg seine PR-Kampagne zur Rückkehr in die Medien gestartet hatte. So langsam bekommt er aber Gegenwind. Nicht nur von seinen Gegnern, sondern mittlerweile auch aus der CDU/CSU und sogar die Uni Bayreuth hat eine Stellungnahme zum Buchinhalt von Guttenbergs „vorerst gescheitert“ veröffentlicht, in der sie Guttenbergs Vorwürfe „entschieden zurückweist“.

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Guttenbergs „Vorerst gescheitert“ erschienen

Heute erschien das Buch „Vorerst gescheitert“ des ehemaligen Verteidigungsministers und Doktors Karl-Theodor zu Guttenberg. Tagesschau.de schreibt dazu folgendes:

„Ein Schlagabtausch, wie es der Herausgeber vollmundig ankündigt, ist das Interview nicht geworden. Eher eine endlos lange Rechtfertigungstirade des abgestürzten politischen Überfliegers, der sich bis heute vor allem als Opfer sieht.“

Scheint nicht so, als wäre das Buch die 20 € die es kostet tatsächlich wert.

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Wussten Jura-Professoren schon früh von Plagiaten?

Wollte man vertuschen, dass Guttenbergs Dissertation Plagiate enthält?
Die WELT berichtet heute, dass mindestens zwei Jura-Professoren schon vor den durch Fischer-Lescano veröffentlichten Vorwürfen über mögliche Plagiate in der Doktorarbeit Guttenbergs informiert gewesen seien.

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