Langeweile zu Zeiten von Corona?

So langsam werden die Maßnahmen gelockert und man kann wieder etwas mehr unternehmen, als vor einigen Wochen. Lasst uns doch mal schauen, was sich mit Zeit so alles anstellen lässt – natürlich immer mit Bezug zum Thema Plagiate.

Selbst Plagiate suchen und unterstützen

Leider erst jetzt erblickt habe ich die Anregung des Copy Shake Paste Blogs, die neu gewonnene „Freizeit“ doch zur Unterstützung bei der Suche und Dokumentation von Plagiaten zu nutzen.

Das Vroniplag hat genügend Arbeit für viele Freiwillige. Aber auch andere gute Taten, wie z.B. Blutspenden, werden dringend benötigt – das sollte genau genommen sogar unbedingt Vorrang haben! Also zuerst Blutspenden, danach Plagiate suchen.

Köche und deren Gerichte plagiieren

Das klingt wirklich interessant, oder? Und, solange man das in den eigenen vier Wänden macht, dürfte das sowohl moralisch als auch rechtlich bedenkenlos sein. Auf diese echt coole Idee kam die Autorin Claudia Salzmann und berichtet in der Berner Zeitung im Artikel „Plagiate aus der heimischen Küche“ von ihrem neuen Zeitvertreib. So viel sei verraten: Bei dem ein oder anderen Bild läuft einem das Wasser im Mund zusammen.

Eine klasse Idee und in Zeiten, wo die Auflagen leicht gelockert wurden, freuen Gäste ganz bestimmt über die frisch erlernten Kochfähigkeiten. Guten Appetit!

Brand Protection Software gegen Produktfälschungen

Man lernt nie aus. Eine Gattung Software, die ich bisher nicht kannte, hört auf den Namen „Brand Protection Software“. Schmeisst man die Google-Suche dazu an, sieht man direkt Anzeigen zu diesem Thema von etablierten Software-Herstellern, wie z.B. Oracle und Capterra. Das scheint echt ein gr0ßer Markt zu sein, der bisher eher unter dem Radar war. Trotzdem ist es natürlich absolut nachvollziehbar, die Taktiken, Tools und Prozesse im Kampf gegen Fälschungen und insbesondere die automatisierte Suche danach im Internet in einer Software zu bündeln.

Auf das Thema Brand Protection Software bin ich über einen Artikel von springerprofessional.de gestoßen. Darin werden einige interessante Zahlen genannt. Es geht insbesondere um den Anstieg von Plagiaten und Produktpiraterie in bestimmen Branchen/Sparten.

So steigerten sich die Funde gefälschter Produkte eines deutschen Traditionsunternehmens im Heimwerkerbereich von Anfang März bis Anfang April 2020 um 33 Prozent. Konnte die Software Anfang Februar die erfolgreiche Löschung von knapp 60 Fälschungen veranlassen, waren es einen Monat später, nach vier Wochen Kontaktverbot, schon weit über 300 Löschungen.

springerprofessional

Das ist ein riesiger Unterschied. Wir wissen, dass die Heimwerkermärkte zuletzt meistens gut gefüllt waren und Deutschlands Gärten mit Sicherheit so gut in Schuss sind, wie noch nie. Für die Plagiatersteller und -Händler sind beliebte Produkte und Märkte natürlich auch immer das erste Ziel. Daher muss man hier aufpassen, Kausalität nicht mit Korrelation zu verwechseln. Interessant ist das Thema trotzdem. Gerade Unternehmer bzw. Unternehmen können sich in der aktuellen Phase vielleicht mal genauer mit diesem Thema auseinander setzen und so dafür sorgen, dass in der ohnehin schwierigen Situation sich keine zu Produktpiraten verschieben.

Bleibt gesund!

Passt auch auf, wenn ihr Masken kauft – hier waren auch echt viele minderwerte Masken mit mangelnder Qualität unterwegs. Wahrscheinlich seid ihr schon versorgt, dennoch sieht man, dass Plagiate in so vielen Bereichen ein Thema sind. Bleibt gesund, haltet Abstand und fangt etwas sinnvolles mit der Zeit an!

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