Siegfried Haller bleibt ohne Doktortitel

Im Fall des Plagiatsverdachts bei Siegfried Haller müssen wir ein Stück zurückdenken. Vor ca. einem Jahr wurden die Plagiatsvorwürfe gegen Haller laut. Als der Entzug des Titels kurz bevorstand, verkündete Haller, dass er notfalls mit juristischen Mitteln gegen den Entzug des Doktortitels vorgehen werde. Im April diesen Jahres war es dann so weit, die Universität Halle entzog Siegfried Haller den Doktorgrad. Nach dem Entzug folgte der Widerspruch Hallers und eine erneute Überprüfung des Entzugs durch die Universität.

Doch auch nach erneuter Überprüfung bleibt die Uni Halle bei ihrem Ergebnis und lehnte den Widerspruch Hallers ab. Wie auch wir schon berichteten, ist Haller der Leiter des Jugendamtes der Stadt Leipzig und nach den Neuigkeiten im Zusammenhang mit seiner Doktorarbeit gibt es nun erste Äußerungen, die seine Position in Frage stellen. So zitiert der lokale TV-Sender Leipzig Fernsehen den Vorstandssprecher der Leizipger Grünen wie folgt:

„Er muss sich entscheiden wo seine Prioritäten liegen, im Rechtsstreit um seinen Doktortitel oder in der Bearbeitung der Baustellen in seinem Ressort. Sollte ersteres wichtiger sein, ist er für sein Amt nicht mehr tragbar.“

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob es einen weiteren Rücktritt aufgrund eines wegen Plagiaten aberkannten Doktortitels geben wird. Auch ist derzeit noch ungeklärt, ob Haller, wie angekündigt, auch juristisch gegen den Entzug des Titels vorgehen wird.

 

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