Blog-Coaching für Guttengate

Ausnahmsweise gibt es nun  mal einen Artikel, der weder mit Doktorarbeiten, noch mit Plagiaten zu tun hat. Die Leser, die deswegen hier sind, dürfen diesen Beitrag gerne überlesen. Wer jetzt neugierig wurde, ist natürlich herzlich eingeladen, den vollständigen Artikel zu lesen.

Peer Wandiger, der Betreiber des Blogs „Selbstständig im Netz“ veranstaltet ein sogenanntes Blog-Coaching. Darin möchte er fünf ausgewählten Blogs helfen, ihr Blog in vielerlei Hinsicht zu optimieren. Das Ganze dauert dann 10 Wochen und am Ende einer jeden Woche, gibt es Verbesserungstipps und Analyseergebnisse zu einem bestimmten Thema. In der darauffolgenden Woche sollte der Blogbetreiber die Tipps dann umsetzen und natürlich auch die Ergebnisse der vorherigen Optimierungen im Auge behalten.

Dabei sein möchte ich, um Guttengate.de weiter voranzubringen und um selbst auch viel dazuzulernen. Guttengate ist gerade dabei, sich vom puren „Guttenberg-Plagiate-Blog“ weg zu bewegen, hin zu einem Medium, dass aktuelle politische Geschehnisse kritisch hinterfragt und die Leute mit Kommentaren zum Nachdenken bringen soll. Dahin ist es noch ein langer Weg. Momentan sind das Hauptthema immer noch Plagiate und Doktorarbeiten.

„Es hat doch jeder Mal abgeschrieben“

Das ist eine Aussage, die man zu Beginn der Plagiatsaffäre Guttenberg oft zu hören bekam. Klar, das hat der Großteil mal gemacht. Im Normalfall aber höchstens bei Arbeiten oder Klausuren und nicht bei einer Doktorarbeit, die einen Titel mit sich bringt, aufgrund dessen man es dann womöglich noch schafft, bestimmte Positionen zu erreichen, die einem ohne Doktortitel vergönnt blieben. Von jemandem, der die Bürger Deutschlands vertritt (was doch eine große Ehre sein sollte), sollte man erwarten dürfen, dass er mit gutem Beispiel voran geht und ehrlich ist.

Leider ist es heutzutage tatsächlich so, dass sich viele Bürger unseres schönen Landes nicht für die Politik interessieren, ja sogar nicht einmal wählen gehen. Klar ist aber auch, dass eine Demokratie nur funktionieren kann, wenn sich die Bürger beteiligen und einbringen. Aussagen wie „Die Politiker tun doch eh, was sie wollen“ nutzen an dieser Stelle wenig und je mehr so denken, desto eher können die Politiker wirklich machen was sie wollen. Man könnte es also als Teufelskreis bezeichnen.

Die Hoffnung, dass sich durch die ganzen Plagiatsaffären das Interesse an der Politik und das Engagement vieler Bürger verstärken, ist nach wie vor vorhanden.

Ich schweife ab. Zurück zum Blog-Coaching. Also, dies ist die Bewerbung inklusive „Mission-Statement“. Es gibt hier sicherlich noch vieles, was verbesserungswürdig ist und das würde ich gerne zusammen mit Peer angehen, um die Reichweite zu vergrößern und möglichst viele zum Nachdenken und zur aktiven Mitgestaltung unserer Zukunft anzuregen.

Ich würde mich riesig freuen, teilnehmen zu können.

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