Uwe Brinkmann verzichtet auf Doktortitel

Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau verzichtet Uwe Brinkmann auf die Führung seines Doktortitels. Bereits am Donnerstag habe er seine Doktorurkunde an die Hamburgeruniversität gesendet und klar gestellt, dass er auf den Doktortitel von sich aus verzichte.

Unklar ist anscheinend noch, wie der Verzicht von Uwe Brinkmann rechtlich zu bewerten ist und ob das „Verzichten“ so einfach möglich ist. Diese Frage tauchte ja auch schon im Fall Guttenberg auf.

Brinkmann stellt Rekord auf

Im Gegensatz zu seinen Vorreitern darf man Brinkmann zu der schnellen Entscheidung und dem damit verbundenen Zeichen, das er setzt, gratulieren. Keiner der bisher überführten Plagiatoren der letzten Monate reagierte mit einem so schnellen und klaren „Geständnis“. Brinkmann steht zu dem Fehler und handelt dementsprechend, in dem er quasi sofort auf den Doktortitel verzichtet und nicht lange widerspricht oder die Schuld bei anderen sucht, wie zuletzt beispielsweise Koch-Mehrin.

Am 7. Juni berichtete guttengate.de erstmals über den Plagiatsfall Uwe Brinkmann. Dass nun, nicht einmal zwei Wochen nach Auftauchen der ersten Vorwürfe, schon diese deutliche Reaktion von Brinkmann erfolgte, ist lobenswert.

Folgen für Brinkmann?

Wie die Frankfurter Rundschau ebenfalls schreibt, sei noch nicht absehbar, welche Auswirkungen der Plagiatsfall auf die Karriere Brinkmanns haben wird, da der Doktortitel keine Voraussetzung für seine aktuelle Position gewesen sei.

Außerdem habe die Uni Hamburg bisher auch kein förmliches Untersuchungsverfahren zur Doktorarbeit Brinkmanns eingeleitet.

2 Gedanken zu „Uwe Brinkmann verzichtet auf Doktortitel“

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